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Fernwärmeleitung: Erfolgreicher Start für Reparatur in Jena-Nord

Die Versorgung ist wieder hergestellt. Eine zweite Unterbrechung wird am 9. Dezember nötig.

Die Fernwärmeversorgung in Jena-Nord ist nach der planmäßigen Unterbrechung heute (30. November) wieder hergestelltAnlass für die Unterbrechung war die betriebsnotwendige Reparatur an der Fernwärmeleitung in der Naumburger Str. in Jena-Nord. Nach der Havarie dort im vergangenen Februar war die Fernwärmeleitung zunächst provisorisch repariert worden.

 

Am Dienstag wurde das alte Leitungsstück ausgebaut und mit dem Einbau der neuen Leitungsteile begonnen. Dies wird in den kommenden Tagen nun fortgesetzt. Durch Ausgleichsmaßnahmen, wie z.B. den Einsatz von Heizcontainern, konnten die Stadtwerke Jena Netze die Auswirkungen der Fernwärmeunterbrechung lokal deutlich eingrenzen.

 

 

 

Zweite Unterbrechung am 9. Dezember geplant

 

Vor dem endgültigen Abschluss der Reparatur ist eine zweite Unterbrechung der Fernwärmeversorgung erforderlich. Diese ist derzeit für den 9. Dezember geplant. An diesem Tag ist dann auch der Bereich der Stifterstraße von den Auswirkungen betroffen. Die eingesetzten Heizcontainer bleiben bis dahin im Einsatz und sichern die Wärmeversorgung ab. Leichtere Leistungsschwankungen sind weiter im Tagesverlauf möglich.

 

Bei der nun laufenden Reparatur werden 18 Meter Leitung sowie zwei individuell gefertigte “Abzweige“ mit einem Durchmesser von je 35 Zentimeter sowie 36 Meter Leitung mit Durchmesser von 12,5 Zentimetern direkt im Kreuzungsbereich Naumburger Straße/Altenburger Straße neu verlegt.

 

 

 

Lange Lieferzeiten und Baustelle Dornburger Straße

 

Aufgrund langer Lieferzeiten für die benötigten Kunststoffmantelrohre war ein früherer Baustart nicht möglich. Zusätzlich musste auch das „Vorrücken“ der aktuellen Baustelle in der vorderen Dornburger Straße abgewartet werden, damit eine Umleitung der Buslinie 15 und des Fahrzeugverkehrs über die südliche Schützenhofstraße möglich ist. Auch war die Verfügbarkeit entsprechender Spezialfirmen abzusichern, damit die anspruchsvolle Baumaßnahme bei Fortführung des Straßenbahnverkehrs durchgeführt werden kann.