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„Halbzeit“ bei Sanierung des Hochbehälters in Drackendorf steht bevor

Zweckverband JenaWasser investiert zwei Millionen Euro in Modernisierungsmaßnahmen / Neue Innenbeschichtung für die Wasserkammer und Ersatzneubau des Bedienhauses

Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan: Die Sanierung des Hochbehälters in Drackendorf schreitet sehr gut voran. Rund zwei Millionen Euro investiert der Zweckverband JenaWasser in die Modernisierung. Bis Sommer 2022 wird die u.a. die Wasserkammer mit einem Speichervolumen von circa 5.000 Kubikmetern umfassend saniert. Das Fassungsvermögen entspricht einer Menge über 27.700 Badewannen. 

 

Projektleiter Jens Lehmann (Stadtwerke Jena Netze) ist zufrieden: „Wir sind im Sommer mit den Arbeiten gestartet, gegen Ende des Jahres werden wir mit den Arbeiten bei fast 50 Prozent liegen. Für das neue Bedienhaus liegt bereits das Fundament und in den kommenden Wochen können die Beschichtungsarbeiten für die Wasserkammer starten. Ein großes Lob daher auch an die beteiligten Firmen.“ 

 

 

Im Sommer 2022 soll der Hochbehälter wieder nach der umfassenden Modernisierung an das Versorgungsnetz angebunden werden. Bei der Maßnahme wird auch die komplette Rohrtechnik sowie die Be- und Entlüftungsanlage erneuert.  

 

Der Hochbehälter Drackendorf (Baujahr 1975) dient der Trinkwasser-Versorgung für circa 7.000 Einwohner in Jena-Lobeda, Drackendorf und  Ilmnitz. 2018 wurde er außer Betrieb genommen, um nun komplett modernisiert zu werden. Die Versorgung erfolgt seitdem über eine Druckerhöhungsanlage am Standort der Trinkwasseraufbereitungsanlage Drackendorf am Freiberg.