Impulse für die Region: Stadtwerke Jena veröffentlichen Wertschöpfungsbericht

Von den bundesweiten Gesamtausgaben der Stadtwerke Jena Gruppe in Höhe von 363 Millionen Euro fließen 227 Millionen Euro in die Region zurück. Das ist ein Ergebnis eines erstmals angefertigten Wertschöpfungsberichtes der Stadtwerke Jena Gruppe, der die volkswirtschaftlichen Impulse des kommunalen Unternehmensverbundes in Jena und der Region darlegt. Der vom unabhängigen Forschungsinstitut Pestel erstellte Bericht zeigt weitere erfreuliche Ergebnisse für die Region: So löst unter anderem jeder Beschäftigte durch seine Arbeit und seinen Konsum weitere 1,5 weitere Arbeitsplätze in der Region aus.

„Die Unternehmen der Stadtwerke Jena Gruppe sind tief verwurzelt in der Region. Unsere Mitarbeiter leben hier, wir arbeiten mit heimischen Dienstleistern, Handwerksbetrieben und Industrieunternehmen zusammen, unsere Steuern und Abgaben fließen in kommunale Kassen“, sagt Thomas Dirkes, Geschäftsführer der Stadtwerke Jena. Sein Geschäftsführer-Kollege Thomas Zaremba übersetzt dies in Zahlen: „Von jedem Euro, den unsere Kunden für unsere Produkte und Leistungen ausgeben, verbleiben 71 Cent in unserer Region. Damit unterscheiden wir uns wesentlich von überregional agierenden Wettbewerbern.“

Einen „Dominoeffekt“ nennt das Pestel Institut die von den Stadtwerken Jena ausgehende Nachfrage. Jeder von der Stadtwerken Jena Gruppe vergebene Auftrag, jede Lohn- und Gehaltszahlung sowie alle abgeführten Steuern, Abgaben, Zinsen und Gewinne, führen zu einer weiteren Nachfrage nach Arbeitskräften, Produkten und Dienstleistungen vorrangig in und um Jena, aber auch bundesweit. So entsteht ein stabiler Wertschöpfungsprozess mit Effekten, welche das Pestel Institut für die Region Jena mit 270 Millionen Euro beziffert und der bundesweit mit 459 Millionen Euro spürbar ist. 

Im Durchschnitt des Jahres 2017 arbeiteten 1.567 Beschäftigte für die verschiedenen Unternehmen der Stadtwerke Jena Gruppe: von Kaufleuten und Technikern im Energiebereich über Busfahrer bis hin zu Schwimm- und Hausmeistern. Über 3.800 Arbeitsplätze schafft der Unternehmensverbund damit indirekt in der Region – unter anderem durch Aufträge an Partner und Lieferanten und durch den Konsum der Mitarbeiter.       

Um zu diesen Ergebnissen zu kommen, untersuchte das Pestel Institut alle Ausgaben der Stadtwerke Jena Gruppe und des Zweckverbandes JenaWasser. Es prüfte, in welchem Umfang Güter und Leistungen aus der Region bezogen werden, wo die Mitarbeiter wohnen und vieles mehr. Diese Zahlen kombinierte das Institut mit Daten des Statistischen Bundesamts und der durch die Güterproduktion entstehenden Wertschöpfung.

Den gesamten Wertschöpfungsbericht gibt es im Internet hier.