Pößnecker Heizkraftwerk kommt in die Kur

Neue Gaskessel für höhere Versorgungssicherheit, Stadtwerke Energie investieren 200.000 Euro

 

Das Heizkraftwerk Pößneck-Ost in der Kurzackerstraße liefert Energie für etwa 1.500 Verbraucher im Pößnecker Osten. Neben privaten Haushalten und Objekten der Wohnungsgesellschaften werden auch ein Kindergarten, ein Pflegeheim und zwei Schulen durch das Heizkraftwerk mit Fernwärme versorgt.

Seit Ende April finden hier – quasi im laufenden Betrieb - Umbaumaßnahmen statt. Ziel der etwa 200.000 Euro teuren Maßnahme ist unter anderem eine weiterhin zuverlässige Wärmeversorgung. Außerdem wird der eingesetzte Brennstoff Gas zukünftig noch effizienter eingesetzt. Durch neue Komponenten soll auch eine höhere Betriebssicherheit erreicht werden. 

Modernisiert wird deshalb der größere der beiden Gasheizkessel mit einer Heizleistung von 4,95 Megawatt. Bis Anfang Juli soll ein neuer, an den aktuellen Wärmebedarf des Netzes angepasster Gasbrenner, eingebaut werden. In die Kur kommen außerdem die Sicherheitstechnik, Armaturen und die Kesselsteuerung. Die Pößnecker Kunden merken von den Arbeiten so gut wie nichts: Da die Baumaßnahme im Sommer stattfindet, produzieren die Blockheizkraftwerke ausreichend Wärme. Lediglich für den Umbau eines Wärmemengenzählers musste die Versorgung einmalig für etwa acht Stunden außer Betrieb genommen werden.

Das Heizkraftwerk Pößneck-Ost besteht aus zwei modernen Blockheizkraftwerken zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme und zwei konventionellen Gasheizkesseln. Die hocheffizienten Blockheizkraftwerke erzeugen die Wärmegrundlast. Darüber hinausgehenden Wärmebedarf liefern die Gaskessel.