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Neubau der Kläranlage Zimmern: JenaWasser setzt Abwassererschließung fort 

Bis Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und die neue Anlage in Betrieb gehen

Der Zweckverband JenaWasser setzt die abwasserseitige Erschließung seiner Landgemeinden fort: Am Montag, 14. März, starten die Bauarbeiten zur Errichtung einer Kläranlage für die Gemeinde Zimmern und den Ortsteil Hainichen. Bis Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und die neue Anlage in Betrieb gehen.  

 

Die geplante Kläranlage ist die erste für die beiden Dörfer auf der Saaleplatte zwischen Dornburg und Lehesten. Bisher leiten die rund 300 Einwohner ihre Abwässer in Klärgruben und Kleinkläranlagen. Die Anlage soll im Südosten des Dorfes entstehen, am Ortsverbindungsweg von Zimmern nach Neuengönna am Röderbach.

 

In der Kläranlage Zimmern werden die anfallenden Schmutzwässer künftig in einem mehrstufigen Verfahren mechanisch, biologisch und chemisch gereinigt. Die Anlage verfügt über drei Klärbecken mit einem Nutzvolumen von insgesamt 385 Kubikmetern. Davon entfällt allein auf die biologische Reinigungsstufe ein Volumen von 201 Kubikmetern. Erwartet wird, dass der Anlage täglich zwischen 16 und 67 Kubikmeter Schmutzwasser zufließt. Die Tagesmenge schwankt so stark, weil in den neu errichteten Mischwasserkanälen das Abwasser aus Haushalt und Gewerbe gemeinsam mit dem auf Straßen und Plätzen anfallenden Regenwasser gesammelt wird. Der Zweckverband JenaWasser investiert rund 1,26 Millionen Euro in den Neubau.  

 

Von den Bauarbeiten sind keine größeren Verkehrseinschränkungen zu erwarten. Allerdings kann es je nach Baufortschritt für die Anwohner zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit ihrer Grundstücke kommen. Dazu informiert die Baufirma vor Ort jeweils separat und rechtzeitig. 

 

Der Zweckverband JenaWasser bittet für die Einschränkungen um Verständnis.  

 

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